Sparda-Bank Nürnberg eG
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Glückliche Studenten, die zusammen draußen auf dem College-Campus spazieren gehen

So gelingt Ihr Start in die Zukunft

Bereiten Sie sich optimal auf Ihren Uni- oder Ausbildungsbeginn vor – ohne wichtige To-dos zu vergessen.

Nach der Schule beginnt für viele ein neuer Lebensabschnitt: Der Start ins Studium oder die Ausbildung. Ob Student oder Auszubildender: Sie gestalten jetzt Ihre berufliche und finanzielle Zukunft selbst. Neben Themen wie Wohnortwechsel und BAföG ist auch die eigenverantwortliche Verwaltung Ihrer Finanzen und Versicherungen entscheidend. Damit Sie gut vorbereitet sind, erhalten Sie hier wertvolle Tipps, die Ihnen den Alltag erleichtern.

Finanzcheck bei der Sparda-Bank – Ihr einfacher und kostenloser Selbsttest

Selbsttest auswerten: Wie viele Fragen haben Sie mit „Ja“ beantwortet?

Nutzen Sie bereits das Sparda-Online-Banking?

Kennen Sie Ihr monatliches Sparpotenzial?

Haben Sie schon finanzielle Rücklagen gebildet?

Haben Sie einen Überblick über Einnahmen und Ausgaben?

Bezahlen Sie Ihre Online-Bestellungen immer direkt im Anschluss?

Bekommen Sie Taschengeld oder haben Sie einen Nebenjob?

Glücklicher junger berufstätiger Mann, der in die Kamera lächelt

Auswertung Ihres Finanzchecks

Wie gut haben Sie Ihre Finanzen im Blick? Überprüfen Sie, wie viele der Fragen Sie mit „Ja“ beantworten konnten.
 
  • 5 – 6 Mal „Ja“ geantwortet:
    Sie haben Ihre Finanzen bereits gut im Griff. Trotzdem lohnt es sich, vor dem Start ins Studium oder in die Ausbildung alle wichtigen Finanzthemen noch einmal durchzugehen. Vielleicht kommen jetzt neue Aufgaben auf Sie zu – wir helfen Ihnen gerne dabei, den Überblick zu behalten.
  • 3 – 4 Mal „Ja“ geantwortet:
    Sie sind auf einem guten Weg, könnten aber an einigen Stellen noch Unterstützung brauchen. Besonders wichtig ist es, einen genauen Überblick über Ihre regelmäßigen Einnahmen und Ausgaben zu haben. Unser digitales Kontoauszugsarchiv im Online-Banking hilft Ihnen dabei, Ihre Finanzen übersichtlich zu organisieren.
  • 1 – 2 Mal „Ja“ geantwortet:
    Noch fehlt Ihnen etwas Erfahrung im Umgang mit Geld – das ist ganz normal am Anfang. Der Start in einen neuen Lebensabschnitt bringt viele Fragen mit sich. Wir begleiten Sie dabei und zeigen Ihnen in der folgenden Checkliste, worauf es beim Thema Finanzen ankommt. Für persönliche Fragen rund um Girokonto, Sparen oder Versicherungen stehen wir Ihnen gerne online oder vor Ort zur Verfügung.
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Gut vorbereitet in Studium oder Ausbildung starten: Ihre persönliche Checkliste

1. Passendes Girokonto für Ihre Bedürfnisse wählen

Ein Girokonto ist die Grundlage für Ihre Finanzen. Gehalt, BAföG, Miete und Daueraufträge laufen über dieses Konto. Deshalb ist es wichtig, dass Sie ein Konto wählen, das zu Ihrem Alltag passt. Die Sparda-Bank bietet Ihnen verschiedene Modelle – speziell zugeschnitten auf Ihre Lebenssituation.

Unsere Girokontomodelle im Überblick:

  • SpardaGiroYoung: Das kostenlose Jugendkonto für Schüler und Azubis mit attraktiven Guthabenzinsen. Ideal für alle bis 17 Jahre.
  • SpardaGiroOnline: Komplett kostenlos und ideal für alle, die ihre Bankgeschäfte digital erledigen möchten – jederzeit und ortsunabhängig.
  • SpardaGiroKlassik: Für alle, die Wert auf persönliche Beratung in der Filiale legen und ihre Finanzen gerne im direkten Gespräch klären.
  • SpardaGiroWertvoll: Unser Premiummodell mit exklusiven Vorteilen und individueller Betreuung – perfekt für alle, die mehr Wert auf individuelle Lösungen legen.

Tipp: Überlegen Sie, wie Sie Ihre Bankgeschäfte am liebsten erledigen, ob digital, persönlich oder mit Beratung. So finden Sie das Girokonto, das wirklich zu Ihnen passt.

Mehr Infos zu unseren Girokontomodellen

2. Steuer-Identifikationsnummer (Steuer-ID) in Erfahrung bringen

Zum Start ins Berufsleben brauchen Sie eine eigene Steueridentifikationsnummer. Ihre Ausbildungsstätte oder Universität meldet Sie damit beim Finanzamt an. Die persönliche Steuer-ID wird vom Bundeszentralamt für Steuern – meist automatisch nach der Geburt zugeschickt. Falls Sie schon während der Schulzeit einen Nebenjob hatten, finden Sie die Nummer auf Ihren Steuerunterlagen. Auch als Student oder Azubi mit Job ist die Steuer-ID unverzichtbar. Diese kann online beim Bundeszentralamt angefordert werden.

3. Umzug anmelden – was Sie beachten sollten

Der Start in Ausbildung oder Studium bedeutet oft: eigene Wohnung, vielleicht in einer neuen Stadt. Innerhalb von zwei Wochen nach dem Umzug müssen Sie sich beim zuständigen Einwohnermeldeamt ummelden. Oft geht das auch online.

Wichtig für die Anmeldung:

  • Termin beim Einwohnermeldeamt vereinbaren (mancherorts Pflicht)
  • Aktueller Personalausweis oder Reisepass
  • Wohnungsgeberbestätigung vom Vermieter (Pflicht seit November 2023)
  • Bearbeitungsgebühr (ca. 10–30 €)

Wenn Sie die Frist verpassen, kann ein Bußgeld drohen – meist bis zu 1.000 €. Planen Sie die Ummeldung deshalb rechtzeitig.

4. Krankenversicherung prüfen und Mitgliedsbescheinigung besorgen

Bis zum 18. Geburtstag (oder bei Schulbesuch bis 22 Jahre) sind Sie automatisch über Ihre Eltern mitversichert. Danach müssen Sie selbst aktiv werden.
 

Für Studierende:

Sie können bis zum 25. Lebensjahr beitragsfrei familienversichert bleiben, wenn Sie bestimmte Einkommensgrenzen einhalten:

  • Maximal 535 € monatliches Gesamteinkommen
  • Bei Minijobs liegt die Grenze bei 556 €
  • In den Semesterferien dürfen Sie mehr verdienen, solange es keine dauerhafte Überschreitung ist

Für Auszubildende:
In der Regel endet die Familienversicherung, sobald Sie eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung mit mehr als 538 € monatlich aufnehmen. Dann sind Sie automatisch gesetzlich versichert, die Beiträge richten sich nach Ihrem Einkommen. Sie brauchen eine Mitgliedsbescheinigung Ihrer Krankenversicherung, die Sie am ersten Ausbildungs- oder Studientag vorlegen. Diese wird auch meist direkt an den Arbeitgeber oder die Hochschule geschickt.

5. Weitere wichtige Versicherungen für Studium oder Ausbildung abschließen

Neben der Krankenversicherung sind diese Versicherungen besonders sinnvoll für Sie:

  • Haftpflichtversicherung schützt vor hohen Kosten bei Schäden, die Sie verursachen
  • Berufsunfähigkeitsversicherung sichert Ihre finanzielle Zukunft, falls Sie Ihren Beruf nicht mehr ausüben können
  • Unfallversicherung besonders wichtig bei Arbeitswegen und Freizeitunfällen
  • Hausratversicherung schützt Ihr Eigentum, wenn Sie einen eigenen Haushalt führen

Mehr Infos zu Versicherungen

6. Wichtige Unterlagen rechtzeitig besorgen

Je nach Beruf oder Studiengang brauchen Sie oft zusätzliche Dokumente:

  • Polizeiliches Führungszeugnis: Dieser Auszug aus dem Bundeszentralregister erhalten Sie bei Ihrer Stadt- oder Gemeindeverwaltung. Die Ausstellung dauert in der Regel zwei bis drei Wochen.
  • Ärztliche Bescheinigung: Wenn Sie bei Ausbildungsbeginn noch minderjährig sind, verlangt der Arbeitgeber oft eine Gesundheitsbescheinigung. Diese soll sicherstellen, dass Sie körperlich geeignet sind. Die Bescheinigung beantragen Sie beim Einwohnermeldeamt, dort erhalten Sie den Berechtigungsschein für die Untersuchung, die bei Ihrem Hausarzt oder Betriebsarzt kostenfrei durchgeführt wird.
7. Fahrtweg zur Bildungsstätte planen

Fragen Sie bei Ihrem Arbeitgeber oder an der Hochschule nach, ob es einen Fahrtkostenzuschuss gibt. Viele Arbeitgeber bieten ein Firmenabo (Jobticket) für öffentliche Verkehrsmittel an oder übernehmen Kosten fürs Auto (Spritgeld). Studierende bekommen häufig günstige Semestertickets für den öffentlichen Nahverkehr, was sich stark lohnt. Planen Sie Ihren Weg sorgfältig, um Zeit und Geld zu sparen.

8. Finanzbedarf realistisch berechnen

Ob Studium oder Ausbildung: der Start in einen neuen Lebensabschnitt bringt auch neue monatliche Ausgaben mit sich. Deshalb ist es wichtig, den eigenen Finanzbedarf realistisch zu planen. So vermeiden Sie finanzielle Engpässe und wissen genau, wie viel Sie für Wohnen, Essen, Freizeit und Mobilität brauchen.

Typische Ausgaben im Überblick:

  • Miete & Nebenkosten: besonders hoch in Großstädten – prüfen Sie regionale Unterschiede
  • Lebensmittel & Haushalt: ca. 200–300 € monatlich
  • Mobilität: Kosten für den öffentlichen Personennahverkehr, Semesterticket oder eigenes Auto
  • Lernmittel & Studiengebühren: z. B. Bücher, Laptop, Semesterbeitrag
  • Freizeit & Hobbys: realistisch einplanen, um nicht ins Minus zu rutschen
  • Versicherungen: Krankenversicherung, ggf. Haftpflicht oder Hausrat

Tipp: Behalten Sie Ihre Ausgaben im Blick mit dem Online-Banking der Sparda-Bank Nürnberg, das Sie bequem am PC oder Smartphone nutzen können. Im digitalen Postfach finden Sie außerdem Kontoauszüge und Mitteilungen jederzeit übersichtlich an einem Ort.

Mehr Infos zum Online-Banking der Sparda-Bank Nürnberg

9. Staatliche und berufliche Fördermöglichkeiten nutzen

Der Staat unterstützt Ihre Vermögensbildung mit verschiedenen Zulagen, Prämien und Steuererleichterungen. So können Sie mehr aus Ihrem Geld machen – wir zeigen Ihnen, welche Förderungen für Sie wichtig sind und wie Sie diese beantragen:

  • Vermögenswirksame Leistungen (VL): Erhalten Sie von Ihrem Arbeitgeber Vermögenswirksame Leistungen, zahlt der Staat zusätzlich die Arbeitnehmersparzulage. Außerdem haben Sie ab dem 16. Lebensjahr Anspruch auf die Wohnungsbauprämie, wenn bestimmte Einkommensgrenzen nicht überschritten werden. Mehr Infos zu staatlichen Prämien finden Sie hier.
  • Betriebliche Altersvorsorge (bAV): Auch wenn die Rente noch weit entfernt scheint, lohnt sich die betriebliche Altersvorsorge bereits jetzt. Viele Betriebe bieten sie an. Fragen Sie am besten Ihren Ausbilder oder Personalverantwortlichen nach den Möglichkeiten.
  • BAföG für Azubis und Studierende: Die finanzielle Unterstützung durch das Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) hilft Ihnen, Ausbildung oder Studium leichter zu finanzieren. Sie können BAföG beim zuständigen Amt beantragen – meist über Ihre Hochschule oder Ausbildungsstätte. Ein großer Vorteil: Von dem erhaltenen BAföG müssen Sie nach der Ausbildung nur etwa die Hälfte zurückzahlen. Die Antragstellung braucht zwar etwas Zeit, zahlt sich aber finanziell aus.

Mehr Infos zu Vermögenswirksamen Leistungen


Zum Schluss noch einige hilfreiche Tipps für Ihren erfolgreichen Start

Bezahlbaren Wohnraum rechtzeitig suchen und finden

Steht der Umzug in Ihre ersten eigenen vier Wände an? Für viele Studenten und Azubis ist ein Wohnheim oft die günstigste Option. Bewerben Sie sich dafür am besten frühzeitig – die beste Zeit dafür ist im Frühjahr. Eine weitere Möglichkeit ist eine Wohngemeinschaft. So können Sie Miete und Nebenkosten teilen. Auch Wohnungsgenossenschaften bieten häufig preiswerte und auf junge Leute zugeschnittene Wohnungen an.

Berufsausbildungsbeihilfe als finanzielle Unterstützung prüfen

Leben Sie in einer eigenen Wohnung? Dann können Sie unter bestimmten Voraussetzungen die Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) beantragen. Dieser monatliche Zuschuss muss nicht zurückgezahlt werden und wird bei der Bundesagentur für Arbeit beantragt. Wird Ihr Antrag abgelehnt, können volljährige Auszubildende auch Wohngeld beantragen.

Fahrgemeinschaften bilden oder öffentliche Verkehrsmittel nutzen

Lernen Sie Ihre Mit-Azubis oder Kommilitonen kennen und fragen Sie, ob Sie Fahrgemeinschaften bilden möchten. Das spart Geld und ist umweltfreundlich. Nutzen Sie öffentliche Verkehrsmittel? Dann erkundigen Sie sich nach Job- oder Semestertickets, die viele Städte und Arbeitgeber anbieten.

Bis zum 25. Lebensjahr Kindergeld erhalten

Der Staat unterstützt Sie während Ihrer Ausbildung oder Ihres Studiums weiterhin mit Kindergeld und zwar bis zu Ihrem 25. Lebensjahr, nicht nur bis zum 18. Geburtstag.

Mehr Einkommen durch einen Nebenjob – darauf sollten Sie achten

Ein Nebenjob kann Ihre Finanzen entlasten. Achten Sie dabei aber auf Folgendes: Verdienen Sie mehr als 538 € brutto im Monat, kann das Ihre Ansprüche auf BAföG oder BAB mindern. Als angehender Student dürfen Sie während der Vorlesungszeit maximal 20 Stunden pro Woche arbeiten. Als Auszubildender benötigen Sie die Zustimmung Ihres Ausbildungsbetriebs. Minderjährige Auszubildende dürfen höchstens acht Stunden täglich und 40 Stunden pro Woche arbeiten.


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